Platiniertes Niob
Platinierte Niobanoden vereinen die hervorragenden elektrochemischen Eigenschaften des Platins mit den ausgezeichneten Korrosionseigenschaften des Niobs.

Sie zeichnen sich durch folgende Eigenschaften aus:
- Möglichkeit der Herstellung komplexer Formanoden
- Einfache Handhabung, geringe Wartung
- Niedriger elektrischer Widerstand
- Hervorragende Korrosionseigenschaften
- Einsatz auch in fluoridhaltigen Bädern
- Lange Lebensdauer bei sehr hohen Stromdichten
- Dimensionsstabilität
- Möglichkeit der Replatinierung
Dieser Anodentyp besteht aus einem Niobträger in Form von Streckmetall, Blech, Stab, Draht oder Rohr. Die Standard-Platinschichtdicke beträgt 2 - 5 µm, bei größerer Beanspruchung Schichtdicken bis 20 µm. Im Vergleich zu platinierten Titananoden besitzen Niobanoden eine wesentlich höhere Durchbruchspannung. Es werden wesentlich höhere Standzeiten und Stromdichten (bis 100 A/dm2) insbesondere beim Einsatz in Bädern mit geringem Fluoridgehalt erreicht.
Spezifikationen im Überblick – Platinierte Niob Anoden
| Trägermetalle: | Niob |
| Trägerform: | Streckmetall, Blech, Rohr, Stab, Draht |
| Größe und Konstruktion: | Kundenspezifisch |
| Platin-Schichtdicke: | 2 - 20 µm / Standard: 2 - 5 µm |
| Beschichtungsmethoden: | Wässriges Bad / Platinschmelzgalvanik / pyrochemisches Verfahren |
| Spezifische Stromdichte: | max. 100 A / dm2 |
| Einsatzform: | Anode / bipolare Elektrode |
| pH-Wert: | 0 - 11 |
| Bad-Temperatur: | max. 60 °C |
Platinierte Niobanoden werden besonders häufig als Streckmetallanoden eingesetzt. METAKEM bietet standardmäßig folgende Niob Streckmetall Typen an:

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